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Die Sonne genießen!
Wir brauchen die Sonne wie die Luft zum Atmen, das ist eine Tatsache. Aber in der letzten Zeit treten zunehmend auch die Schattenseiten in den Mittelpunkt der Betrachtung. Ausgelöst durch das Ozonloch, aber sicher nicht als einzige Ursache, macht die Sonne zunehmend gesundheitliche Probleme. Die Sonnenunverträglichkeits - quote steigt und die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs verdoppelt sich alle 8 Jahre. So muss heute jeder 20. damit rechnen, an Hautkrebs zu erkranken. Eine Grundvoraussetzung für einen Schutz, gerade bei Kindern, ist ein gutes Sonnenschutzmittel. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die verwendete Sonnencreme oder Sonnenlotion auch ein funktionierendes UV-A Schutzsystem besitzt. Denn man hat herausgefunden, dass die UV-A-Strahlung verantwortlich ist für Sonnenallergien, Hautalterung und nicht zuletzt auch für den Hautkrebs. Leider gibt es für die UV-A-Filter kein genormtes, einheitliches Faktorsystem wie bei den energiereicheren UV-B –Strahlen. Deshalb kommt der Wahl des richtigen Sonnenschutzmittels eine besondere Bedeutung zu.
Wir beraten Sie gerne in allen Fragen des Sonnenschutzes und halten qualitativ hochwertige Produkte für Sie bereit. Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich und lösen Sie den Gutschein für eine UV- Messkarte ein. Wir freuen uns auf Sie! Der richtige Umgang mit der Sonne:
Wenn Sie hierbei ein paar einfache Regeln befolgen, dann wird es ein Genuss ohne Reue sein
- Die banalste, aber wirksamste Regel gleich zu Anfang: Vermeiden Sie einfach jede Rötung der Haut.
- Die besten Sonnenschutzmittel sind sonnendichte Kleidung, Hüte usw.. Diesem textilen Sonnenschutz ist vor allem anderen Vorrang einzuräumen.
- Die von der Kleidung unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel schützen. Dabei besonders auf die Sonnenterrassen des Körpers achten.
- Suchen Sie in den ersten Urlaubstagen möglichst den Schatten auf, und beginnen Sie mit einem hohen und vor allem typgerechten Lichtschutzfaktor.
- Sonnencremes immer 30 Minuten vor dem Sonnenbad im Schatten gleichmäßig auftragen. Erst dann können sie ihre Schutzfunktion voll entfalten. Auch zum Nachcremen aus der Sonne gehen.
- Fahren Sie in den Süden, dann machen Sie es den Menschen ihres Urlaubslandes nach. Meiden Sie die Mittagssonne, gönnen Sie auch Ihrer Haut eine Ruhepause.
- Beim Baden wasserfeste Sonnenschutzmittel verwenden.
- Bei Anwendung von Medikamenten auf lichtsensibilisierende Nebenwirkungen achten. Bei eventuellen Zweifeln sprechen Sie uns gerne an.
- Auf Parfüms und Deodorants in der Sonne ganz verzichten. Sie können zu bleibenden Pigmentflecken führen.
Wie ermittelt man nun den „richtigen“ Lichtschutzfaktor?
Grundsätzlich gilt: lieber einen höheren Lichtschutzfaktor wählen als einen zu niedrigen.
Folgende Faktoren sind zu beachten:
Der Hauttyp:
Je heller Haut und Haare, desto mehr Schutz braucht die Haut und um so höher muss der Lichtschutzfaktor sein.
Der Ort:
Je näher man sich am Äquator befindet, desto höher steht die Sonne über dem Horizont und desto stärker ist die Sonnenstrahlung.
Die Jahreszeit:
Im Sommer ist natürlich die Gefahr größer, einen Sonnenbrand zu erleiden als im Winter. Allerdings muss man wissen, dass die jahreszeitlichen Unterschiede um so geringer sind, je näher man dem Äquator kommt. Fährt man also im Winter in den Süden, so ist der Unterschied in der Strahlenbelastung größer als im Sommer. Bei Reisen auf die Südhalbkugel muss man an die „umgekehrten“ Jahreszeiten denken. Dort ist der Winter heiß und der Sommer kühl.
Die Höhe:
Je höher der Ort über dem Meeresspiegel liegt, desto höher ist die Belastung der Haut. Dies ganz besonders, da mit zunehmender Höhe auch die gefährlichen UV-Strahlen wesentlich weniger durch die Atmosphäre geschluckt werden.
Zusätzliche Faktoren:
Weiterhin sollten man zusätzliche Reflektoren bei der Wahl des Sonnenschutzes berücksichtigen:
Heller Sand reflektiert und verstärkt dadurch die Strahlung um 20%. Bei Wasser sind es ca. 40% und bei Schnee 70 %. Bei Vernachlässigung gerade bei diesigem Wetter kann dieser Reflektionseffekt zu schwersten Verbrennungen führen.
Sonnenallergie:
Um sich vor Sonnenallergie zu schützen, gibt es zwei Strategien:
Zum einen sollte man in der Zeit der starken Sonneneinstrahlung auf Körperpflegemittel mit Fetten und Emulgatoren verzichten, da diese Stoffe die Allergie auslösen können. Abhilfe schaffen Sonnenschutzgele.
Zum anderen sollte das verwendete Sonnenschutzmittel einen möglichst hohen UVA-Schutz ermöglichen. Während der Sonnenbrand vorwiegend von der (normalen) UVB-Strahlung verursacht wird, ist für die Sonnenallergie die UVA-Strahlung verantwortlich. Eine optimale Vorsorge ist daher ein Sonnengel mit hohem UVA-Schutzfaktor.
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