Reiseinformation

Reiseapotheke

Damit Sie Ihren Urlaub unbeschwert und ohne gesundheitliche Störungen genießen können, haben wir Ihnen einige wichtige Tipps und Ratschläge zusammengestellt.
Die Möglichkeit im Urlaub zu erkranken, wird aus naheliegenden Gründen meist verdrängt. Doch die Erfahrung lehrt, dass gerade die Reiseapotheke das wertvollste Gepäckstück sein kann.
Ein bisschen Vorsorge in Sachen Gesundheit schadet nie. Es ist doch allemal besser, vor dem Urlaub ein paar Minuten für die Zusammenstellung der Reiseapotheke aufzuwenden, als dann im Falle eines Falles am Ferienort mühevoll die passenden Medikamente besorgen zu müssen - falls man sie überhaupt bekommt. Wenn Sie nicht genau wissen, was in Ihre ganz persönliche Reiseapotheke gehört, haben wir für Sie die folgenden Tipps:

  • Nehmen Sie bewährte und Ihnen bekannte Präparate mit, deren Verträglichkeit Sie schon kennen!
  • Denken Sie an ausreichende Mengen der Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen!
  • Verstauen Sie Dauer-Medikamente in Ihrem Handgepäck!! Manchmal kommt der eigene Koffer erst Tage später am Urlaubsort an.
  • Verlassen Sie sich nicht auf die Wirksamkeit von Medikamenten, die Sie im Urlaubsland erwerben! Häufig kann nicht kontrolliert werden, was sich tatsächlich in der Packung befindet. Fälschungen und Zuckertabletten statt des eigentliche Wirkstoffes sind nicht selten! Besser: Die Reiseapotheke klein, aber komplett selbst mit in den Urlaub nehmen! Wenn Ihr Urlaubsziel außerhalb Europas liegt, empfiehlt es sich, eine Handvoll Einmalspritzen und Nadeln mit sich zu führen. Nur so können Sie sicher sein, dass die Spritze auch wirklich steril ist und nicht schon einmal verwendet wurde. Hierbei ist aber darauf zu achten, dass Sie in einigen Ländern eine Bescheinigung mit sich führen sollten, um nicht in den Verdacht der Drogenabhängigkeit zu geraten.
Fieber, Entzündung, Schmerzen: Ibuprofen (-lysinat), Acetylsalicylsäure, Paracetamol
Augen-, Nasen- und Ohrenentzündung: Nasentropfen zum Abschwellen, Breitspektrum-Antibiotikum in Absprache mit dem Hausarzt, Augentropfen
Insektenstiche: Div. Mückenabwehrmittel, Antiallergie-Cremes
Durchfälle: Loperamid oder biologische Präparate
Flüssigkeitsersatz: Elektrolyt- Präparat
Erbrechen und Übelkeit: pflanzliche Mittel oder über den Hausarzt
Verletzungen und wunde Haut: Heftpflaster, Mullbinden, Verbandzeug, Desinfektionsmittel, Jodsalben
Außerdem: Schere, Sicherheitsnadeln, Rasierklinge, Pinzette, Fieberthermometer, Spritzen.

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